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BERGHAUS MUNRO II - TORTURE TEST

Beim ASMC gibt's den MUNRO II nun auch neben Oliv und Multicam auch in Flecktarn. Das freut uns und zu diesem Anlass haben wir uns etwas besonderes vorgenommen: Alle schwören auf den Munro, weil er so robust ist. Aber wie robust ist er wirklich? Schaut es Euch und lasst Euch überraschen. https://www.berghaus.com

Get it at https://www.asmc.de

Filmed and cut by https://www.stefan-czech.info


Den Munro II von Berghaus haben wir Euch schon vorgestellt. Heute haben wir etwas mehr damit vor, aber dazu gleich mehr.


Für alle, die unseren ersten Berghaus Munro II Bericht nicht gesehen haben: Der Berghaus Munro II ist ein kleiner Daypack, der gerne vom Militär eingesetzt wird.


Spezifikationen:

  • Volumen: 35 Liter

  • Material: 1000d Cordura

  • Maße: 52 cm x 30 cm x 19 cm

  • Gewicht: Ca. 1 Kilogramm


Mit einer der Besonderheiten des Munro II: Er ist ultraminimalistisch und hat trotzdem ein U-förmiges ALU-Tragegestell. In Kombination mit dem sonst nicht vorhanden Tragesystem (keine Polsterung am Rücken) macht Ihn das zur perfekten Kombination mit einem Plattenträger.


Ansonsten ist der Munro II eine "plain jane" - kein MOLLE, wenig Verschlüsse, nur ein kleines Zipper Fach im Deckel und ein paar Kompressionsriemen - das wars - aber mehr braucht der ein oder andere auch vielleicht nicht?


Aber dem MUNRO II wird höchstes Lob von militärischer Seite ausgesprochen - wir lieben ja sonst eigentlich immer die detailverliebten Rucksäcke mit viel Organisation - also was machen wir mit so einem Pack? Na klar, wir testen den legendären Ruf der Unzerstörbarkeit.


Zuerst muss ein Puppe herhalten und der Pack wird mit Backsteinen beladen. Rauer Asphalt - wer Motorrad fährt weiß, wie schnell da Material weggeschmirgelt wird.


Nach ein paar 100 Metern wird klar: Kein Cordura der Welt kann dem standhalten - das kann nur gutes Leder in Kombination mit Protektoren. Die Fastexverschlüsse sind weg und die Front hat einen ordentlichen Riss, wo die Steinkanten sich getroffen haben. Das Tragesystem ist aber noch in Ordnung und bis auf das Loch kann der Rucksack auch noch genutzt werden - also weiter.


Der obligatorische Falltest. Die Steine sind noch im Rucksack, das Loch vorne klafft zwar groß, aber wir wagen es trotzdem...


...da kommt er geflogen...


und landet auf der Front. Das Ergebnis ist erstaunlich: Keine weitere Beschädigung.


Noch einen oben drauf. Eine Flashbang im Rucksack sollte ihn ja wohl in 1000 Fetzen zerlegen...


Aber nein, auch wenn die Explosion gewaltig aussieht...


hat sich innen nichts verändert. Loch auf der Front gleich groß, keine weitere Beschädigung.


Wie sieht es mit der Feuerfestigkeit aus? Eine Rauchgranate sollte den Rucksack doch in Flammen aufgehen lassen.


Wir warten und warten, der Rauch verzieht sich. Der Berghaus steht unbeeindruckt da...


...naja gut nicht ganz unbeeindruckt. Der Schneefang aus Nylon ist schon ein wenig verschmort und generell sieht der Pack nicht ganz so gut aus, aber ist immer noch nutzbar.


Ob das ein Leopard ändern kann?


Viel Gewicht, eine unfreundliche Kette sollten da doch irgendwas anrichten können?


Der arme Munro sieht nicht sehr glücklich aus, während der Leopard vor und zurück fährt...


...aber wir können auf den ersten Blick keinen nennenswerten Schaden erkennen.