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Die S.O. Tech Recce Vest - Oldschool Weste für Einsätze von heute

Der Großvater der Recce Vest ist das Leightweight Combat Pack der Briten. Das war wie eine Art Break Away Pack gedacht. Falls der große Rucksack abgeworfen werden musste, konnte man sich die Weste schnappen und hatte alles zum Überleben dabei. Oder, man konnte auf eine Aufklärungsmission gehen, Recce eben, und hatte in der klein zusammenpackbaren Weste alles für seinen Auftrag dabei.




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S.O. Tech Recce Vest


Wer trägt denn heutzutage noch Weste. Beltkit kommt wieder, Chestrig war nie weg und Plattenträger sind eh da. Dieses Design aus den 70ern hat aber immer noch seine Daseinsberechtigung. S.O. Tech hat den Klassiker in die Moderne geholt.


Material:

  • 500D Cordura Nylon


Features:

  • 6 verstellbare Straps

  • 5 Taschen , vier Front, eine Rückentasche

  • Made in USA

  • Größe: Rückenpack: 25 x 13 x 11 cm, Brusttasche groß: 24 x 15 x6 cm, kleine Brusttasche: 12 x 10 x 4 cm


Hier der Großvater, die Pattern 72 Vest und der moderne Nachfolger. Ursprünglich vom SAS in allen Krisenregionen seit der Einführung getragen, bietet sie auch heute noch einen hohen Nutzwert.


Die Weste wurde fast eins zu eins von S.O.Tech übernommen, aber es wurden auch einiges optimiert.


Die insgesamt fünf Taschen sind auf einem Netzgewebe aufgenäht. Damit sind sie nicht modular und müssen so genutzt werden, wie sie sind. Das vermindert allerdings auch den Klapperfaktor.


Mit den elastischen Webbingkeepern muss man kein Tape mehr nutzten, um seine Riemen ordentlich zu verstauen.


Es gibt mehrere Möglichkeiten die aufgesetzten kleinen Taschen zu verschließen.


Zum einen mit einem Fatexverschluss, der mit Shockcord flexibel befestigt ist ...

... und zum Anderen mit einer Flappe, die mit Druckknopf gesichert wird. Das ist an beiden Taschen gleich.


In die Taschen passen, zum Beispiel, zwei AR 15 Magazine, aber auch 7,62 mm Magazine würden passen oder ein Funkgerät.


Die Länge des Shockcord kann einfach angepasst werden.


In die beiden großen Brusttaschen passt jeweils ein MRE.


Zusammen mit der Rückentasche hat man ordentlich Kapazität mit der Weste.


Auf der Rückentasche sind Schlaufen angebracht, um Zusatzmaterial zu befestigen ...


... diese Möglichkeit hat man unten auch. Eine Wasserablauföse darf hier nicht fehlen.


Anders als das Original verfügt die Rückentasche bei S.O.Tech über eine Stormhood. Damit ist der Inhalt gut geschützt.


Hier ist einiges an Platz ...


... ein Ghillie, Zusatzverpflegung, Poncholiner oder ähnliches passt hier super rein.


Ist die Weste nicht gefüllt, hat sie ein superkleines Packmaß.


Hier mal die wesentlichen Unterschiede zum Original. Die Weste wird mit Knebeln geschlossen, die nicht verstellbar sind. Die kleinen Taschen haben keine Möglichkeit verschlossen zu werden und die großen Taschen werden mit "spanischen" Verschlüssen gesichert.


Die Rückentasche wird einfach verknotet und das Material ist PU beschichtet.


Hier mal die beiden nebeneinander.


Und von hinten.



Fazit:

Kann man ein Design aus den 70ern heute noch gebrauchen? Auf jeden Fall! Nicht nur der Reenactor hat Freude mit diesem Teil. Militärisch kann dieses Leichtgewicht einen Break Away Rucksack ersetzen oder eben mitgeführt werden, um beim eigentlichen Auftrag als Zusatz zum Beltkit oder allein mitgeführt werden, als leichte, bequeme Variante. Durch den hohen Schnitt eignet sich die Weste aber auch im Einsatz auf dem Motorrad, Quad oder sogar im Kajak. Zivil finden sicher Bushcrafter, Survivalisten, oder Outdoorenthusiasten eine sinnvolle Verwendung. In Ranger Green oder Coyote auch nicht ganz so auffällig wie in Multicam.



Aktuell ist die S.O.Tech Recce Vest ausverkauft. Auf der Seite des Herstellers wird sie aber sicher wieder einmal angeboten.





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