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INFORCE ARC LR-H - Easy peasy flashlight squeezy

Neuerdings erscheint es so, als müssten Taschenlampen mit besonders vielen Features an den Start gehen um überhaupt noch relevant zu sein. Doch oft liegt in der einfachen und intuitiven Bedienung die Würze, vor allem, wenn es sich um taktische Lampen handelt.

Die Inforce ARC 350 LR-H und ARC 650 LR-H sind genau das gegenteil und arbeiten nach dem KISS-Prinzip: Keep it super (stupid) simple.

Alles zu den neuen Dienstlampen von Inforce erfahrt ihr heute bei uns im Blog und im Video.




Interesse an weiteren Beiträgen, passend zum Thema? Kein Problem, am Ende des Beitrags findet ihr die entsprechenden Links! Click here

Die Taschenlampen der Inforce ARC-Serie


Attribut

Inforce ARC 350 LR-H

Inforce ARC 659 LR-H

Material

6061-T6 Aluminium

6061-T6 Aluminium

Maße

112mm x 35mm

142mm x 35mm

Gewicht

133g

167g

Energiequelle

Akku 18350

Akku 18650

Lichtleistung

1200 Lumen

1400 Lumen

Lichtstärke

75000 Candela

90000 Candela

Leuchtweite

529m

600m

Laufzeit

1h 30min

2h 45min

Schutzklasse

IPX8 (20m)

IPX8 (20m

Wie im Vorwort bereits erwähnt, handelt es sich bei den beiden hier vorgestellten Lampen um Modelle für den dienstlichen Bereich mit einwandfreier Bedienbarkeit, auch in Stress-Situationen. Dies kommt wohl auch daher, dass die beiden LR-H Modelle ("H" steht für Handheld) von den LR-M Modelen ("Mountable"), also den Waffenlampen der ARC-Serie abgeleitet sind.


Ausgeliefert werden sowohl die ARC 350 als auch die ARC 650 mit wiederaufladbarem Akku,...


...  einem passenden Ladegerät mit Ladestandsanzeige...


und einem passenden USB-A auf Mikro-USB-Kabel.


Hier sieht man den Größenunterschied zwischen den beiden Brüdern: Links das Fullsize-Modell 650 und rechts die ARC 350. Das Mittelrohr beider Modelle durchmisst 0,9" (ca. 22,9mm) und wäre somit für eine Waffenmontage per Klemmvorrichtung geeignet. Aber natürlich nur dort, wo es vom Waffengesetz her legal ist, also nicht in Deutschland.


Hier sieht man schematisch den SCOUT-Footprint, der nicht nur bei Inforce verwendet wird, sondern auch bei anderen Herstellern von Waffenlampen für den taktischen Bereich.


Die Lünetten weisen die selben Maße auf, ebenso wie die...


... Endschalter, die durch Kabelschalter zu ersetzen wären. Hier passen ebenso alle gängigen Switches, wie z.B. die von Inforce selbst, oder auch z.B. Surefire. Hier wurde also auf maximale Austauschbarkeit Wert gelegt.


Das Heckgewinde selbst ist durch O-Ringe und Fettauftrag auf den Gewindegängen wasserdicht bis 20m Tauchtiefe, die Kontakte sind goldplatiniert und damit besonders korrosionsfest und sicher. Durch die gefederten Pole sind die Modelle der ARC Reihe noch dazu extrem Schlag- und Stoßfest und nach MIL-STD-810-H getestet.


Genauso sieht es bei der Lünette aus: Auch hier finden wir gefette Gewinde und O-Ringe für die Wasserdichtigkeit. Etwas gewöhnungsbedürftig ist das Einlegen der Batterien über Abschrauben des Lampenkopfs, doch wenn man sich hier wieder auf die Herkunft der hier vorgestellten Lampen besinnt, ist diese Methode natürlich wesentlich praktischer.

Den Endschalter zum Batteriewechstel zu demontieren, besonders wenn die Kabel zum Taster ordentlich verstaut sind, wäre eine Qual. Da die Lünette bei der Montage auf Langwaffen nach vorne frei ist, ist diese Art der Demontage also viel praktikabler.


Was uns am Modell ARC 650 besonders gefallen hat, ist die Dual Fuel-Möglichkeit, also die Verwendung von CR123A-Batterien anstatt des 18650 Akkus. Die Litium-Batterien sind mittlerweile vielerorts Standard geworden und versorgen allerhand technische Geräte mit dem nötigen Saft.


Im Lieferumfang der ARC 650 befindet sich ein durchsichtiges Röhrchen, das den Unterschien im Durchmesser zwischen 18650 Akku und CR123A-Batterien überbrückt. Die Länge von zwei Batterien stimmt mit der Länge des Akkus überein.


Die spezielle Reflektorgeometrie schafft bis ca 50m Entfernung zur Lampe eine große Corona mit saftem Licht, während der gebündelte Lichtstraht im Zentrum für die notwendige Reichweite sorgt. Somit hat man gute Rundumsicht und man kann, sobald man sein Ziel aufgeklärt hat, mit dem gebündelten Strahl für klare Sichtverhältnisse sorgen.


Hier sieht man die Leuchtkraft und auch die -Reichweite der beiden Modelle im Vergleich.


Der höhere Output der ARC 650 LR-H ist augenscheinlich.


Fazit:

Die äußerst robusten taktischen Lampen der Inforce ARC Serie sind für den taktischen Bereich ausgelegt und auch besonders tauglich.

Wer nach ausgepufften Lampen sucht, die mit massig Features gespickt sind, ist hier falsch. Wer jedoch eine stressresistente Lichtquelle sucht, die bombensicher konstruiert ist, wird bei den ARC Lampen fündig.

Wir sehen hier eindeutig den taktischen Markt als Zielgruppe oder den Jäger auf der Nachsuche auf Feld oder Wiese.

Da die beiden Modelle nur über eine Helligkeitsstufe verfügen und die ist "Vollgas" ist die Suche nach Ausrüstungsgegenständen z.B. im Rucksack nicht möglich, da die enorme Leuchtkraft auf kurze Entfernung, die Nachtsichtfähigkeit des Nutzers enorm und für lange Zeit beeinflussen würde.

Was uns auf jeden Fall nicht gefällt, ist die Nutzung des Micro-USB-Schnittstelle für das Ladegerät. Hier hätten wir uns auf jeden Fall USB-C gewünscht, was den Marktstandard darstellt und auch von Ladestrom und Stabilität her wesentlich besser wäre.




Ihr bekommt die Inforce ARC Lampen und auch alle weiteren Produkte, soweit in eurem Land legal, beim Händler eures Vertrauens.


Hier ist nochmal der Link zur Website des Herstellers:


Interesse geweckt? Etwas weiter unten findest du eine kleine Auswahl an passenden Beiträgen:

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