Krisenvorsorge 2026 - Teil 3 - Essen & Trinken - Sichere Vorräte
- Erik Dusin
- May 29
- 3 min read
Ohne Mampf kein Kampf! Im dritten Teil unserer Serie zur Krisenvorsorge geht es um Verpflegung und Wasser. Sollte die Krise so weit fortgeschritten sein, dass es zu Engpässen in der Versorgung kommt, dann ist der Mangel an Wasser ein lebensbedrohliches Problem und Verpflegung eher ein Luxusproblem. Wie eng solche Engpässe werden können hat bereits die Coronapandemie gezeigt, als Nudeln und Mehl auf einmal knapp wurden. Wozu das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe rät und was unsere Hinweise sind, stellen wir Euch heute vor.
Alle offiziellen Informationen hier: https://www.bbk.bund.de
Ausrüstung gibt's bei https://www.recon-company.com
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Krisenvorsorge 2026 Teil 3 - Essen & Trinken

Das BBK rät dazu Trinkwasser für drei bis zehn Tage vorrätig zu halten. Bei einem Haushalt mit drei Personen wären das 60 Liter, wenn man von zwei Litern pro Person ausgeht. Das ist allerdings nur Trinkwasser. Damit ist noch nicht abgespült, gewaschen oder die Toilette benutzt worden. Dennoch muss man 60 Liter erstmal lagern können.

Bei Wasser ist nicht nur der Platz zum Lagern eine Herausforderung, sondern auch, dass es nicht verdirbt. Wie alle verderblichen Lebensmitteln sollte auch Wasser so gelagert werden, dass man es rotationsmäßig nutzt. Dabei sollte der Lagerort vor Tageslicht geschützt und kühl sein. In der Stadt ist man grundsätzlich abhängiger von der Wasserversorgung, als auf dem Land, wo man ggf. noch Zugang zu Gewässern oder Quellen hat.
Wir fassen zusammen:
2 Liter pro Person, pro Tag + Haustiere
Vorrat für ca. 10 Tage
kühl und vor Tageslicht geschützt lagern
rotationsmäßig verbrauchen
Gebrauchswasser zusätzlich bedenken

Wenn man Wasser hat, ist das schonmal eine gute Sache. Um erfolgreich zu hydrieren und auch für zur Steigerung der Moral, ist es auch sinnvoll isotonische Zugaben zu bevorraten. Das können hydrierende Pulver mit Geschmack aus dem Handel sein, oft genügt aber auch eine Messerspitze Salz, Teebeutel oder ähnliches, um Geschmack und Power an das Wasser zu geben. Auch ein Kaffee kann ein guter Motivator sein.

Nahrung sollte so eingelagert werden, dass es nicht verdirbt und möglichst Abwechslungsreich ist. Wer drei Tage hintereinander Ravioli zum Frühstück, Mittag und Abendbrot hatte, wird irgendwann selbst zu einer Gefahr für seine Umwelt. Auch hier gilt: lagert nichts ein, was Ihr nicht ohne Krise essen würdet und nutzt das Rotationsprinzip. Als eiserne Ration können langlebige Produkte genutzt werden, wie Militärrationen, Outdoornahrung oder ähnliches. Achtet dabei darauf, dass, wenn Wasser zur Zubereitung genutzt werden muss (z.B. Trockennahrung) das mit dem Wasservorrat einberechnet wird.

Beim nächsten Einkauf könnt Ihr ja mal schauen, was der Fertigproduktmarkt so hergibt. Ihr werdet überrascht sein wie viel Auswahl es da gibt. Hier könnt Ihr auch mit den Mindesthaltbarkeitsdaten experimentieren. Oftmals sind viele Produkte deutlich über Ihr angegebenes Haltbarkeitsdatum hinaus genießbar.

Konserven eignen sich natürlich auch sehr gut zur Lagerung und können sowohl kalt als auch warm gegessen werden ohne, dass Wasser hinzugefügt werden muss.

Militärische Verpflegung wie die amerikanischen MREs oder das deutsche EPA gelten als ewig haltbar aber OBACHT! Auch die können schlecht werden und haben oft einen nicht so hohen Nährwert. Für unterwegs oder als Notnagel aber auf jeden Fall zu gebrauchen.

Als letzter Notanker eignen sich Energiepackungen z.B. von Convar. Das ist aber eher etwas, wenn wirklich nichts anderes mehr geht.
Wir fassen zusammen:
Nahrung ist Komfort
es sollte nur das bevorratet werden, was man auch mag
Nährstoffe überprüfen
auf Allergien und Unverträglichkeiten achten
rotationsmäßig verbrauchen
Wasser zur Zubereitung mit einberechnen
hier der Rechner zur Bevorratung: https://www.ernaehrungsvorsorge.de/private-vorsorge/notvorrat/vorratskalkulator
Anschließend sei zu erwähnen, dass Bevorratung natürlich eine sinnvolle Sache ist. Wir wollen aber auch darauf hinweisen, dass, wenn man die Möglichkeiten hat, ein autarker Lebensstil in der Krise hilfreich sein kann. Obst und Gemüse aus dem Garten, ein paar Hühner für Eier und Fleisch und eine Regentonne für Brauchwasser sind für den einen oder anderen machbar. Das kostet natürlich Zeit und Aufwand, kann die Krise aber durchaus erträglicher machen.
Falls Ihr schon jetzt ein wenig nach Ausrüstung stöbern wollt, Recon Company führt viele Produkte zum Thema Krisenvorsorge, schaut gerne rein!
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