Krisenvorsorge 2026 - Teil 5 - Kochen & Kochutensilien
- Erik Dusin
- 20 hours ago
- 4 min read
So, die Krise ist da. Gott sei Dank wissen Wir seit unseren letzten Blogbeiträgen und den dazugehörigen Videos was wir an Wasser und Nahrung bevorraten müssen, um im Notfall versorgt zu sein. Und nun? Drei Tage kalte Ravioli aus der Dose? Das schlägt auf die Verdauung und aufs Gemüt. Wir brauchen also was zum Kochen. Wir stellen Euch heute einige Optionen vor.
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Krisenvorsorge 2026 Teil 5 - Kochen & Kochutensilien

In der Notsituation denkt jeder zunächst an den Gaskocher und wie man Verpflegung erwärmt und Wasser kocht. Was gern vergessen wird, sind Utensilien. Besteck, Geschirr etc. Klar kann man direkt aus der Dose futtern, aber auch hier gilt: je besser die Ausstattung, desto besser auch fürs Gemüt.

Edelstahl ist der Klassiker. Lebensmittelecht, robust, gute Wärmeleitung und gut zu reinigen. Größter Nachteil ist das Gewicht.

Titan hingegen ist angenehm leicht und hat dabei ähnliche Vorteile wie Edelstahl, ist dafür aber um einiges teurer.

Alu hingegen ist auch schön leicht, kann aber gesundheitliche Nachteile haben vor allem, wenn es eine Beschichtung hat. Der günstige Preis lockt kann interessant sein, wenn man es nur temporär nutzen will und die Nachteile in Kauf nimmt.

Im Notfall ist das einzige Besteck, was man braucht ein Löffel. Ein Messer sollte man sowieso dabei haben und eine Gabel ist, wie Rüdiger Nehberg schon einst sagte, nur etwas für das Dinner mit der Queen.
Will man dennoch gesittet essen, bieten sich Campingbestecke an oder der Klassiker das BW-Essbesteck.

Eine leichte Alternative ist Besteck aus Kunststoff oder Titan.

Von einem Teller essen hat Vorteile, vor allem, wenn Ihr in einer Gruppe unterwegs seit und gemeinsam kocht. Zu Hause hat man sein Geschirr, unterwegs gibt es auch Varianten aus verschiedensten Materialien.

Flaschen sind für den ein oder anderen unter uns ein Rabbithole. Wieviel Flaschen hast Du? Alle! Es gibt verschiedene Hersteller und Materialien. Wenn man Wasser transportieren will, sollten Sie BPA frei sein oder aus Titan oder Edelstahl bestehen.

Was wäre der Tag ohne Kaffee? Und machen wir uns nichts vor, ein Heißgetränk aus der hohlen Hand...nein Danke! Eine Tasse kann dabei schon beinahe einen Topf ersetzen, wenn man allein unterwegs ist. Ein EPA erwärmen oder ein schneller Brühwürfel? Ab in die Tasse. Auch hier ist die Auswahl groß.

Teekessel kann sein, muss aber nicht, spart aber etwas Energie beim erhitzen. Das ist eher etwas für das Fahrzeug, oder als Backup für zu Hause.

Wenn Strom und Gas ausfallen, muss man sehen, was man zu Hause verbrennen kann, um zu kochen. Wer einen Holz- oder Kohleofen hat, ist hier schon im Vorteil, auch ein Kamin kann genutzt werden. Hat man die Möglichkeiten draußen im Garten oder Hof ein Feuer zu machen gibt es einige Varianten, um Essen zuzubereiten. Genannt seien hier der Grill, das Lagerfeuer oder auch das gute Grubenfeuer mit, zum Beispiel, einem Dutch Oven. Dazu sei allerdings zu erwähnen, dass man auch hier beim Brennstoff bevorraten sollte. Sei es Holzkohle, Gas in Flaschen oder auch Brennholz.

Gas hat sich im Outdoorbereich bewährt. Abhängig von der Außentemperatur sollte man aber darauf achten Wintergas (hier gezeigt von Primus) zu nutzen, um auch bei tiefen Temperaturen oder in höheren Lagen noch kochen zu können.

Gaskocher gibt es auch in verschiedenen Größen und Varianten. Hier ein ganz leichter von Soto.

Kocherkombinationen, wie hier der von Jetboil, bieten eine kompakte Lösung für den Rucksack. Kocher, Gas und Topf in einem.

Multifuelkocher sind, wie der Name schon sagt, mit verschiedenen Brennmitteln betreibbar. Auch eine gute Alternative für das Auto oder als Notkocher zu Hause.

Gas, Benzin, Kerosin ... alles kann, nichts muss.

Der genutzte Brennstoff muss hier jeweils vorgepumpt werden und ist nicht für fürs Stealth Campen, da er recht laut ist.

Funktioniert aber, auch im Notfall, sehr zuverlässig und damit eine gute Alternative für zu Hause.

Für kleine Kocharbeiten eignet sich ein Hobokocher. Ob unterwegs, oder im Notfall auf dem Balkon oder im Garten - kleine Zweige lassen sich immer finden. Damit bekommt man eine Tasse Wasser gut erhitzt.

Esbit. Man liebt es, oder hasst es. Riecht nach Katzenurin, ist aber ein zuverlässiger Anzünder oder eben ein echter Brennstoff.

Die simplen Kocher sind da schon fast ein Luxus, im Feld tun es auch drei Nägel.

Als Alternative gibt es auch Trockenbrennstoffe auf Spiritusbasis, zum Beispiel der Fire Dragon von BCB, die auch zuverlässig funktionieren.

Brennt gut, wird aber flüssig - Achtung Brandgefahr.

Spirituskocher sind ebenfalls ein Klassiker. Flüssiger Brennstoff hat Vor- und Nachteile. Man sollte sich vorher gut überlegen, wofür man den einsetzen will. Für die Lagerung aber eine gute Notlösung.

Das Original von Trangia kommt als fertiger Behälter für den Brennstoff, der Auslaufsicher verwahrt ist.

Im absoluten Notfall, wenn es nur um Erwärmung von Speisen geht, sind auch die Heat Packs aus militärischer Einsatzverpflegung eine Option. Achtet beim Kauf darauf, dass das Herstellerdatum nicht zu lange abgelaufen ist, sonst funktionieren die Teile nicht mehr.
Fazit:
Essen gehört zur Vorbereitung dazu und damit auch das Kochen. Es gibt viele Möglichkeiten Verpflegung zuzubereiten vom luxuriösen Campingkocher mit Gas und Doppelflamme, bis hin zum Esbit mit drei Nägeln. Was für Euch am besten passt, müsst Ihr aus Euren Lebensumständen herausfinden. Es ergibt aber immer Sinn eine "Luxusvariante" zu haben und ein Backup, was immer funktioniert. So ist man auch auf längere Zeiten ohne Gas oder Strom vorbereitet.
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