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Krisenvorsorge 2026 - Teil 7 - Kälteschutz & Wärme

War Euch schon einmal richtig kalt? Wir meinen nicht nur auf dem Weihnachtsmarkt beim Glühwein trinken kalte Füße gehabt, sondern richtig kalt ohne Aussicht auf Aufwärmen in den nächsten Stunden? Das macht etwas mit der Psyche. Damit es in der Krise gar nicht erst soweit kommt - hier unsere Tipps, um warm zu bleiben.


Alle offiziellen Informationen hier: https://www.bbk.bund.de

Ausrüstung gibt's bei https://www.recon-company.com 


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Krisenvorsorge 2026 Teil 7 - Kälteschutz & Wärme


Wärmeerhalt ist für uns Warmblüter ein wichtiges Thema. Unser Körper funktioniert nur dann optimal, wenn er zwischen 37,5° und 38,5° Celsius liegt. Nach oben und unten ist nur wenig Toleranz. Um diese Idealtemperatur zu Erhalten hat der Körper einige eingebaute Regulationsmöglichkeiten, gerade bei Kälte aber geht nichts über Wärme von außen durch Heizung jedweder Art oder eben Schutzschichten. Im Sommer scheint dieses Thema eher vernachlässigbar, aber Field-Reports aus der taktischen Einsatzmedizin haben gezeigt, dass z.B. auch bei Blutverlust im Hochsommer eine Hypothermie vorkommen kann!


Fällt in einer Krise die Heizung aus, muss auch zu Hause agiert werden, um warm zu bleiben. Die Wohnung mit Heizstrahler und Powerbank zu heizen ist keine nachhaltige Lösung. Da ist es schon wichtiger durch Disziplin und einigen Optimierungen die Wohnung zu isolieren (Keine Kälte von draußen rein lassen, Lücken durch decken oder ähnliches abdichten, Kälteschleusen nutzen)


Unser Körper ist ein Kraftwerk, das ständig Wärme produziert. Wenn es kalt ist, müssen man lediglich diese Wärme erhalten. Das gelingt durch Isolation in Form von Bekleidung ...


... oder Schlafsäcken und natürlich Decken oder ähnliches, wenn man zu Hause ist. Wichtig ist dabei, dass es vermieden wird Wärme zu verlieren indem man, zum Beispiel, auf kaltem Untergrund sitzt oder liegt.


Bewegung erzeugt im Körper Wärme. Ist man aktiv in der Kälte unterwegs, muss diese Wärme reguliert werden. Dabei hilft gute Unterwäsche, wie hier aus Netzgewebe.

Schweiß kann so entweichen, isolierenden Luft wird aber gespeichert. In der Krise ist es aber ggf. relevanter statisch warm zu bleiben. Dicke Unterwäsche aus Ullfrottee Merinowolle, Fleece oder gar aufgerauter Baumwolle (Achtung, wirklich nur statisch geeignet!), auch an dem Füßen!, ist ein Muss! Bevor Ihr kauft, schaut gern erst einmal was zu Hause noch da ist. Der selbstgestrickte Pullover, den Oma vor Jahren geschenkt hat und den man immer hässlich fand, ist vielleicht genau das, was ihr braucht.


Denkt an die Füße! Alles warm aber kalte Füße ist Mist!


Zu den Extremitäten gehören auch die Hände ...


... und der Kopf. Die müssen entsprechend geschützt werden.


Der Aluhut hilft auch vor Strahlen aus dem All ... hält aber, vor Allem, die Wärme am Kopf. Diese Haube ist von Blizzard, die vor Allem Isolation für die Erste Hilfe herstellen.


Damit kann man die Körperwärme gut halten, auch, wenn man nicht verletzt ist.


Das lässt sich gut lagern und sieht auch schick aus.


Normale Rettungsdecken kann man auch nutzen, um vorhandene Decken oder Bekleidung ...


... aufzuwerten.

Der Poncholiner ist beliebt und ein Klassiker. Für moderate Temperaturen geeignet und ...


... in der Krise eher ein Add on oder Unterlage zu gebrauchen.


Die Swagman Roll von Helikon Tex kann man hingegen ...


... sehr vielseitig nutzen.


Ein guter Schlafsack ist nicht nur für draußen. Da man im Schlafsack nur einen kleineren Raum mit seinem Körper heizen muss, eignet der sich auch in der Krise. Alternativ natürlich auch die dicken Daunendecken, die Ihr vielleicht noch von Oma kennt.


Es gibt viele verschiedene Schlafsäcke, nutzt da was Eurem Geschmack und Geldbeutel entspricht.


Für Schlafsäcke gibt es auch Liner, die den Temperaturradius auch noch einmal erhöhen können.


Wer es spartanisch mag und kein Zeltrumschleppen will, für den sind Biwaksäcke ideal. Auch davon gibt es verschiedene Varianten.


Isolation vom Boden ist das A und O, wenn man warm schlafen will. In der Krise schlaft Ihr natürlich im Bett und habt damit einen R Wert von tausend. Draußen muss einen Isomatte her. Die Isomatte kann im Notfall zu Hause auch dafür genutzt werden Fenster notdürftig zu isolieren oder Bereiche ohne Teppich wärmer zu machen.

Auch bei den Isomatten entscheiden die Vorlieben ...

... und der Geldbeutel.


Luftmatratzen bieten einen super Komfort und sind auch schön warm.


Unser Favorit, bis auf die Farbe, ist die Thermarest Neo Air X Therm.


Evazote ist ein sehr langlebig und robuster, geschlossenzelliger Schaumstoff, der ebenfalls gut isoliert. Der eignet sich auch gut, um die Wohnung ggf. zu isolieren und ist preiswert.


Im Surplus gibt es gute, warme Klamotten. Hier als Beispiel der Monster Parka aus dem US ECWCS.


Surplus ist meist günstig und warm.


Gegen kalte Füße helfen Booties. Diese sind von Carinthia und halten im Schlaf die Füße warm.


Fazit:

Das, was draußen warm hält, hält auch in Eurer Wohnstatt warm, wenn die Heizung ausfällt. Idealerweise ist bereits das Haus so gut isoliert, dass sich vorhandene Wärme gut hält, nach einigen Tagen wird aber auch die bestens isolierte Wohnung ausgekühlt sein. Wohl dem, der einen Holzofen und genügend Brennmaterial hat. hat man den nicht kommen Omas Daunendecken, Wollpullover, Strickdecken und Wintermäntel wieder zum Einsatz. Alle Outdoorenthusiasten haben aber auch eine Ausrede sich mal einen neuen Schlafsack zu gönnen. Wichtiger ist aber Disziplin. Wenn Euch kalt ist, bewegt Euch, wenn Euch zu warm ist, zieht Kleidungsschichten aus. Nur wer passiv ist, wird Opfer der Kälte sein.


Falls Ihr schon jetzt ein wenig nach Ausrüstung stöbern wollt, Recon Company führt viele Produkte zum Thema Krisenvorsorge, schaut gern rein!



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