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DIE PHANTOMLEAF STORY - TEIL2: TARNUNG FÜR URBANE GEBIETE - WASP II Z4

Updated: Jul 29

Phantomleaf bietet Euch mit WASP II ein spannendes Tarnkonzept. Im heutigen 2. Teil stellen wir das Tarnmuster für urbane Gebiete vor. Das Muster funktioniert aber auch in der Natur sehr gut. Wir werden Euch in den nächsten Monaten weitere Filme rund um das Thema Phantomleaf und seine Varianten vorstellen: Warum diese Tarnmuster so gut funktionieren, die Geschichte und Konzept dahinter und alles zum Typ WASP II.


DIE PHANTOMLEAF STORY - TEIL1: GESCHICHTE, KONZEPT, WASP II Z3A


https://www.phantomleaf.de

Filmed and cut by https://www.stefan-czech.info

Phantomleaf in Spanien: Danke an Fali @herjenares (Instagram)

DIE PHANTOMLEAF STORY - TEIL1: GESCHICHTE, KONZEPT, WASP II Z3A


Im ersten Teil haben wir euch das Phantomleaf Tarnmuster WASP II Z3A vorgestellt. Perfekt für die grüne und braune Vegetation. Im Frühjahr, Sommer und Herbst ist das Z3A eine super Tarnung, wenn man in der Natur unterwegs ist.

Hier im Vergleich zum Z3A ist das Z4 mit dem gleichen Muster, aber einer anderen Farbpalette ausgestattet. Verwendet werden Grau- und Brauntöne sowie Sandfarben. Wie auch bei Z3A ist das Muster in Micro, Midi und Makro-Elemente unterteilt. Die unterschiedlich großen Strukturen sorgen bei WASP II für eine konstante Tarnung auf kurzen, mittleren und weiten Distanzen.

Im Gegensatz zur Natur, in der es keine wirklich geraden und symmetrisch gleichen Objekte gibt, sind Gebäude, Bebauungen, und Strukturen von Menschen erbaut, meist mit scharfen Abgrenzungen versehen. Das beeinträchtigt jedes Tarnmuster, da diese Strukturen dann oftmals zweidimensional erscheinen: Speziell gerade Wände und Mauern.

Beeindruckender Weise verschwimmt WASP II Z4 in den Mauerwerken und Ziegelstrukturen von Wänden und Treppen. Tarnung für die Observation oder für Scharfschützen wird meistens in Kriegsgebieten mit zerstörten Häusern und Gebäuden eingesetzt. Die dadurch entstandenen dreidimensionalen Strukturen helfen Z4 mit dem Hintergrund zu verschmelzen.

Die besten Tarnmuster der Welt können nicht die menschliche Silhouette verbergen. Selbst hier im Schatten reicht etwas Hintergrundlicht aus, um die typische Form von Kopf und Schultern zu enthüllen und die Tarnung auffliegen zu lassen.

In diesem Beispiel - auf kürzester Distanz - zeigt sich die Stärke der Mikro und Midi Elemente. Wenn der Träger jetzt noch eine eher untypische Körperhaltung annimmt, fallen die typischen Erkennunsmerkale der Silhouette weg.

Leichter Rauch hilft ungemein glatte Kanten zu verbergen. Die Grundfarbpalette des Z4 sorgt für eine Verschmelzung mit der strukturierten Wand.

Man sollte immer eine Position wählen, in der Übergänge vorhanden sind. Hier im Bild ist es der Übergang von Mauer zu Bewuchs, es funktioniert aber natürlich genauso mit Ecken, Treppenansätzen, Rohren und so weiter. Alles eben, was eine glatte Fläche wie eine Mauer unterbricht.


In der Praxis wird der Anwender darauf achten, in Gebäuden etwas weiter weg von Fenstern und Öffnungen zu bleiben. Dadurch hilft der Schatten bei der Tarnung und man vermeidet Sonnenreflektion in Zielfernrohren oder Ferngläsern.

Der Blick durch das Fenster. Die Farben passen super, aber die Silhouette ist in diesem Fall recht auffällig.

Hier ein Beispiel vom Spiel mit Licht und Schatten. Ein wenig Dunst und leichte Vegetation davor und schon wird es schwierig die Person zu erkennen. Lediglich die scharfe Kante der Kopfbedeckung ist verräterisch.

Stichwort: Licht und Schatten. Kein Scharfschütze der Welt würde sich in die pralle Sonne legen. Dieses Beispiel zeigt sehr gut, dass WASP II Z4 auch hier hervorragende Arbeit leistet. Natürlich ist die Entfernung zum Objekt entscheidend - je weiter man weg ist, desto besser funktioniert die Tarnung auch in dieser exponierten Position.

Die perfekte Position. Unser Mann hat sich einen schattigen Platz ausgesucht. Mit ein wenig Bewuchs davor und dem Moos auf der Mauer dahinter, zerfließt die Silhouette und fügt sich sehr gut in die Umgebung ein. Gleiche Entfernung, deutlich bessere Tarnung.

Erst bei einer Distanz von zwei bis drei Metern erkennt man die Person - Es stechen vor allem die Basecap und der Klett am Ärmel hervor - dazu aber später mehr.


Die Verwendung von verschieden großen Elementen im Tarnmuster macht dieses effizient im Nah- und Fernbereich. Bewegt man sich langsam, verschwimmt das Muster mit dem richtigen Hintergrund.


Obwohl die Farben von Z4 eigentlich für die Stadt, oder stadtähnliche Umgebung gewählt wurden, funktioniert das Muster auch in grünen Bereichen recht gut. Es reicht meist schon die Übereinstimmung einer einzigen Farbe - hier das Grau der Steine - der Umgebung in dem Tarnmuster, um die entsprechende Wirkung zu erzielen.

Hier haben wir auf der Lichtung eine Position mitten in einem Lichtstrahl der Sonne gewählt. Da es weiter helle Flecken gibt, fällt des Tarnmuster kaum auf.

Wieder erst auf kurze Distanz und in der Bewegung wird deutlich, dass dieser Felsen ein Eigenleben hat.


Wie wichtig es ist, alle Körperteile ab zu tarnen sieht man hier. Ein Netzschal ist zwar grundsätzlich ein gutes Tarnmittel, aber einfarbig und glatt herabhängend bewirkt er genau das Gegenteil. Dazu kommt die Form der Mütze und die Klettfelder am Arm, die die Aufklärung möglich machen. Die Entfernung beträgt ungefähr 20 Meter.

Diese Szene kennen wir aus dem Video mit WASP II Z3A. Obwohl Z4 hellere Farben nutzt, funktioniert das Muster an der gleichen Stelle.

Im direkten Vergleich: Das Z3A und Z4 an derselben Stelle im Totholzhaufen. Wenn wir unseren Test mit dem dritten Muster, dem Z2, abgeschlossen haben, werden wir diese Szenen noch einmal gegenüberstellen. Somit hat man dann einen direkten Vergleich der aktuell verfügbaren Muster der WASP II Serie.

Wie im 1. Teil, gibt es auch hier wieder Nachtaufnahmen mit und ohne zusätzlichem IR Beleuchtung - hier erstmal ohne IR-Strahler. Mauerwerk im Hintergrund, etwas Bewuchs vor dem Objekt - Aufklärung auf wenigen Metern unmöglich.

Auch der IR-Strahler ändert daran nichts - die Uniform reflektiert genauso stark wie die Umgebung.

Erst vor einem dunklen Hintergrund ohne Lichtreflektion ist die Silhouette gut sichtbar.

Hier haben wir noch einmal eine glatte Felswand gewählt. Genau wie das Z3A verhält sich wie das Z4 unter dem Nachtsichtgerät gut. Man könnte auch Z3A anziehen und hätte dieselbe Wirkung. Schließlich zählt in der Nacht hauptsächlich das Muster, da die Darstellung monochrom ist.

Interessant wird es in einem unversehrten, bebauten Gebiet. Hier haben wir gerade Strukturen, ohne zerstörte Wänden oder ähnlichem. In so einer Umgebung ist die Positionierung entscheidend: Wie oben schon erwähnt - Übergänge wählen!

Im Stehen sieht man die Person deutlich schneller, weil der dunklere Bereich am Oberkörper den hellen Hintergrund überlagert. Die Beine hingegen bleiben weiterhin gut getarnt.

Wenn man Glück hat, haben ein paar Sprayer die Wände mit Graffiti verziert und geben eine gute Möglichkeit die Tarnung wirken zu lassen. Dazu noch eine untypische Haltung und Z4 ist auf kurze Distanz schon enorm wirkungsvoll.

Ist das Verstecken nicht so einfach möglich, muss mit dem Schatten gearbeitet werden. Hier neben einem Brückenpfeiler.

Ohne und sogar mit zusätzlichem IR Licht fällt die Uniform nicht sonderlich auf. Man beachte aber, dass wir hier nur noch eine Entfernung von ca. 5 Metern haben. Ist viel Restlicht vorhanden, macht es kaum einen Unterschied, ob ein IR-Strahler genutzt wird oder nicht.


Diese Aufnahme entstand direkt am Straßenrand. Das Licht der etwas weiter gelegenen Laternen leuchten die Ränder aus. Aber weder mit bloßem Auge noch mit dem Nachtsichtgerät ist eine Aufklärung möglich. Die raue Mauerstruktur ist ideal als Hintergrund für das Tarnmuster gewählt.

"Nachts sind alle Katzen grau." sagt man, aber wie man sieht ist ein helles, angepasstes Muster hier effektiver als einfarbiges schwarz oder grau. Gerade mit dem Nachtsichtgerät sind einfarbige dunkle Farben deutlich schneller aufgeklärt.

Unterschiedliche Hersteller der Uniformteile bringen auch unterschiedliche Schnitte und Designs der Kleidung mit sich. In unserem Beispiel kommt die Uniform von Leo Köhler, die große Klettfelder für Patches und Namensschilder verwenden. Sowohl tagsüber als auch mit dem Nachtsichtgerät fallen diese einfarbigen und eckigen Spots sofort ins Auge und brechen die Tarnung. Deshalb haben wir zur Demonstration auf der einen Ärmelseite das Klettfeld entfernt. Auf dem Bild oben klar zu sehen, die Klettfläche auf dem Oberarm.

Die gegenüberliegende Seite ohne Klett am Oberarm. Das Muster wird nicht unterbrochen - die Tarnung wirkt.


Damit sind wir am Ende von Teil 2 unserer Phantomleaf Serie. Wir hoffen wir konnten Euch einen kleinen Einblick in das Muster WASP II in der Variante Z4 geben.


Teil 1: DIE PHANTOMLEAF STORY - TEIL1: GESCHICHTE, KONZEPT, WASP II Z3A

Wir werden immer wieder bei den folgenden Vorstellungen die Muster Z3A und Z4 einfließen lassen, damit Ihr einen besseren Eindruck auch in anderen Monaten im Jahr bekommt.


Phantomleaf im Internet:

https://www.phantomleaf.de