EXTREMA RATIO MISERICORDIA

Heute haben wir wieder ein wunderschönes Messer von Extrema Ratio in der Vorstellung. Leicht, kompakt, genau die richtige Länge - nicht nur als Backup Messer!


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Filmed and cut by https://www.stefan-czech.info


Gerade bei Messern ist es wichtig, immer eine Alternative zur Hand zu haben. Egal ob Alltag, Militär, Behörde, Bushcraft oder Survival - Eine Klinge kann nicht alles!


Zum Glück bietet Extrema Ratio aus Italien für jede erdenkliche Richtung etwas an. Das Misericordia ist wie das Mamba und das Requiem eher als "Backup" Messer zu sehen, was aber nicht bedeutet, dass Ihr es auch als Primäre Klinge nutzen könnt!


Das Design spiegelt sofort die italienische Messerschmiede wieder. Markanter Griff, Parierstange und Blutrinne - es sind die Details, die ein Extrema schon aus der Ferne erkennen lassen.


Das Misericordia wurde bei der 4ten Alpin-Ranger-Division ausgegeben, die bei der Entwicklung und Test des Messers mitgeholfen haben. Das Misericordia ist ein Full-Tang Messer, extrem leicht und kompakt.


Spezifikationen


  • Gewicht: 87 Gramm

  • Klingenlänge: 118 mm

  • Gesamtlänge: 233 mm

  • Klingenstärke: 4 mm

  • Klingenstahl: Böhler N690

  • Härte: 58 HRC

  • Finish: MIL-C-13924

  • Schliff: Flach

  • Griffschalen: Glasfaserverstärktes Nylon


Die schlanke Klinge ist als Spearpoint ausgeführt und verfügt über eine Schneidefläche von 118 mm. Die Oberseite ist nicht geschliffen, somit fällt es nicht unter die Kategorie: Zweischneidiges Messer. Der schlanke Griff aus Nylon ist an den Stahl geschraubt (Full Tang Design). Das Griffende ist als Ring ausgeführt, wobei das mittlere Ende über einen Glasbrecher verfügt.


Mit der Klingenlänge ist das Messer in Deutschland 42a Konform, da unter 120 mm - wir würden Euch jedoch auf jeden Fall davon abraten es im Alltag zugriffsbereit zu tragen. Der aggressive Look und die Klingenform können Euch erstmal in Erklärungsnot bringen - auch wenn legal, wirkt es ganz klar wie eine Waffe, was eine Argumentation schwierig machen würde.


Mit 4 mm Klingenstärke ist das Messer alles andere als zerbrechlich, trotzdem bringt es gerade mal 87 Gramm auf die Waage.


Das untere Griffende vorne verfügt über eine Parierstange, oben gibt es eine breite Daumenauflage für feineres Arbeiten mit dem Messer.


Die Scheide verfügt über eine federgelagerte Sperre, die beim beherzten zupacken automatisch eingedrückt wird und so das Messer entnommen werden kann.


Die Scheide ist der Klinge angepasst und ebenfalls sehr schlank. Hier könnt Ihr nochmal den Fangverschluss für die Arretierung des Messers sehen.


Da die Scheide sehr schmal ist, kann sie in den meisten MOLLE-Schlaufen eingeschoben werden. Das hängt natürlich vom Hersteller ab und wie eng die Schlaufe genäht ist - trotz Normbreite gibt es da äußerst unterschiedliche Breiten und dann kommt natürlich noch dazu, wie straff darunter gepackt wurde (Rucksack, Tasche oder Plattenträger).


Solltet Ihr es nicht einschlaufen wollen, könnt Ihr mit den mitgelieferten Clips die Scheide auch auf MOLLE-Schlaufen befestigen. Das funktioniert, ist aber unserer Meinung nach nicht sehr vertrauenserweckend. Wem Die Scheide denn gar nicht zusagt, der kann auch optional eine Kydexscheide von Extrema Ratio erwerben.


Das Design des Misericordias ähnelt dem Benchmade SOCP (links im Bild) - also ein kleines Kampfmesser, dass für den Notfall immer griffbereit an der Ausrüstung getragen werden kann. Im Vergleich sieht man sehr schön, dass das Misericordia aber deutlich mehr Möglichkeiten bietet auf Grund seiner Größe und des Designs - das Benchmade ist tatsächlich nur zur Verteidigung gemacht, mit dem Misericordia kann auch mal gearbeitet werden!


Ein wichtiges Element am Messer ist der Fingerring am Ende. Dieser ermöglicht es Euch das Messer auch mit einer Pistole in der Hand zu halten und schützt Eure Hand darüber hinaus nicht auf die Klinge zu rutschen. Das wäre aber auch mit der Parierstange sehr schwierig ohne Ring...


Für die Verteidigung hat das Messer einen Vorteil, der auch ein Nachteil ist: Der Glasbrecher. Nutzt man den Ring als stumpfe Waffe ist das genial, soll das Messer aber mit Nachdruck hineingetrieben werden, kann das für den Nutzer selbst sehr schmerzhaft werden. Ansonsten kann man natürlich auch das Messer nutzen, um Scheiben einzuschlagen, z.B. in einer Rettungsaufgabe.


Fazit:


Viel Messer, viel Eleganz, wenig Gewicht! Das Misericordia ist so schlank und leicht, dass man ganz schnell vergisst, es zu tragen. Genau so soll es auch sein - Eine Alternative, ohne zusätzliches Gewicht! Auf Grund seiner Größe und Funktion kann das Misericordia auch gut und gerne alleine genutzt werden, für schwere Hackarbeiten oder Survivaltasks sollte man aber in diesem Fall eine Alternative bereit halten.


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