Hera Arms H6 Gen2 REVIEW – Diese Verbesserungen machen den Unterschied!
- Bernhard Lippe

- Apr 29
- 3 min read
Die HERA Arms H6 spaltet die Gemüter: Das Design ist nicht jedermanns Sache, aber über Geschmäcker lässt sich bekanntermaßen streiten. Worüber man nicht streiten kann, ist die Qualität der Fertigung, komplett in-House, made in Franconia.
HERA haben die H6, ebenso wie die AR Systeme in die nächste Evolutionsstufe gehoben und auch noch einige Verbesserungen in die neue Generation einfließen lassen. Alles dazu, heute im Blog und im Video.
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HERA Arms sind manchmal selbst überrascht, wie gut sich die doch teilweise kontroversen Designs auf dem internationalen Markt verkaufen, doch auch mit der H6 ist ein großer Wurf gelungen. So konnten gerade in der Anfangszeit Angebot und Nachfrage kaum auf eine Linie gebracht werden. Besondere Aufmerksamkeit erfährt die H6 in Ländern, in denen halbautomatische Waffen verboten wurden, oder sind: Hier wird das nach deutschem Empfinden traditionsentfernte Design zum Kassenschlager.

Wem die Waffen verboten wurden, der besitzt oft genug noch die Magazine: Die H6 nimmt Standard M16/ M4 Magazine auf und verstaut diese im seitlich angebrachten Schacht.

Alle Waffen der Gen2 werden nun mit dem HERA LINK System ausgestattet, einem Grundhalter, der in zwei Versionen - mit und ohne M27x1,5 Gewinde - kommt und einem Mündungsaufsatz in beliebiger Form. Den kompletten Beitrag zum LINK findet ihr hier:

Der optionale M27x1,5 Grundhalter nimmt eine Vielzahl von Schalldämpfern auf, wie z.B. von ASE Utra oder Silent Steel. Damit ist der Jäger von Welt nicht nur schick, sondern auch leise unterwegs. Für Sportschützen bieten HERA einen Blast Deflector an, den wir euch ebenfalls bereits vorgestellt haben. Damit macht man sich trotz Mündungsbremse wieder Freunde am Schießstand.

Der Gen1 Magazinschacht war bekannt dafür, einige Magazine von Drittanbietern, oder auch manche Munitionssorten nicht perfekt zu verdauen. Auch dieses Problem ist man bei HERA analytisch angegangen und hat den gesamtem Magazinschaft überarbeitet. Um die Zuführrampe vergrößern zu können hat man sich nun für einen Einhakmechanismus mit zwei Befestigungsschrauben entschieden. Damit gehören die Zuführstörungen der Vergangenheit an.

Auch die Griffpartie wurde komplett überarbeitet und ans Design der HERA AR Gen4 Pistolengriffe angepasst.

Der vorher recht große dimensionierte Verschluss-Stop wurde verkleinert und besser ins Design integriert.

Auch die Schrauben am Abzugsbügel sind einem neuen Design gewichen. Die beiden Chassis-Hälften werden hier nun über einen Clip mit schmuckem Logo gehalten.

Das Klappschaft-Element aus Kunststoff wurde durch eine knopflose Ganzstahl-Version ersetzt, was verschleiß-ärmer und auch robuster ist, wenn auch einige Gramm schwerer. Für Linkshänder könnte das Element einfach gedreht werden, wodurch sich der Schaft dann in die andere Seite abklappen lassen würde.

Ein weiteres Upgrade ist die neue Wangenauflage, die in drei Höhen und auch Längspositionen angebracht werden kann.

Die Schaftkappe wurde vom CS Gen2 übernommen und ist noch griffiger als die erste Version.

Je nach Geschmack kann der Nutzer die schwarzen Kunststoffblenden einsetzen, oder - wie hier - weglassen. Technisch hat das keinen Einfluss, aber auch hier kann der Kunde frei wählen. Im Lieferumfang sind die Blenden inbegriffen.

Auch ein wenig kontrovers, aber in der Benutzung überzeugend ist der neue Kammerstängel. Das H6-Logo prangt frech auf dem länglichen Kunststoff-Griff mit ovalem Querschnitt.

Die H6 gibt es, wie auch schon die Gen1 in klassischem schwarz, oliv grün und sand-farben, sowie in drei Konfigurationen: H6, H6k (kurz) und H6SD mit Integral-Schalldämpfer.

Mit Integralgedämpftem Lauf misst die H6SD noch immer unter 100cm Gesamtlänge und ist damit extrem kompakt und jagdtauglich für Nieder- oder Raubwild. Die vollen Stärken spielt diese Konfiguration natürlich im Kaliber .300Blackout aus, die aus einer Repetierbüchse und ggf. mit Unterschallmunition geradezu "Hollywood-Leise" werden kann.
Fazit:
Die H6 Gen2 perfektioniert, was als exotische Langwaffe mit der Gen1 begonnen hat. Das Kundenfeedback ist angekommen und wurde umgesetzt. Gerade die leicht anfällige Konfiguration des Magazinschachts stand ganz oben auf der Verbesserungsliste und ist nun ebenfalls behoben.
Die anderen Änderungen sind sowohl von technischer, als auch gestalterischer Form und haben eine interessante und auch innovative Waffe geschaffen, die bestimmt nicht alltäglich, aber alltagstauglich ist.
Ihr bekommt die HERA H6 Modelle und auch alle anderen HERA Waffen und Anbauteile beim zertifizierten HERA-Händler eures Vertrauens.
Hier ist nochmal der Link zum Hersteller: https://www.hera-arms.de
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