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Let there be light: NEXTORCH - RSTAR

Zubehörschienen sind nicht nur von Waffen, sondern auch vom modernen Gefechtshelm nicht mehr wegzudenken. Doch diese Montagemöglichkeiten sind nur etwas wert, wenn auch zeitgemäße Ausrüstungsgegenstände verfügbar sind.

Neben ID-Leuchten, Nacht- und Thermalsicht oder Gehörschutz nehmen vor allem Lampen einen festen Platz am Kopfschutz der Gegenwart ein.

Alles Wissenswerte zu einem Musterbeispiel dieser Zunft bekommt Ihr heute von Nextorch!



Wie Nextorch-typisch ist auch die rStar sehr hochwertig und aus robusten Materialien gefertigt. Die Helmlampe besteht aus schwarz eloxiertem Aluminium und Polycarbonat und ist mit IPX4 klassifiziert.

Sie kommt auf die Maße von 133 x 30 x 41mm ( L x B x H) und wiegt nur 50 Gramm ohne Batterie.


Im Lieferumfang befindet sich nicht nur die Schwanenhalslampe, und auch eine passende AA-Batterie, sondern auch...


... ein MOLLE-Adapter mit passendem Klettstreifen. Hierdurch lässt sich das Produkt nicht nur am Helm, sondern auch an allen PALS-tauglichen Westen und allen Befestigungspunkten mit Klettfläche befestigen.


Die Montage mittels des eingebauten ARC-Adapters ist wohl dennoch die zweckdienlichste. Die meisten modernen Gefechtshelme, wie z.B. von Schuberth (hier im Bild der M100), OpsCore und Team Wendy verfügen bereits über diese zum Marktstandard gewordene Montageplattform an den Seiten, wo sich die rStar am wohlsten fühlt.


Zur Montage muss lediglich der gefederte Rastbolzen angehoben und die Lampe auf die Schiene aufgeschoben und positioniert werden. Lässt man den Bolzen los arretiert sich die Lampe in einer der T-Nuten der ARC-Rail selbstständig.


Die Bedingung der rStar erfolgt über drei Bedienelemente: Zwei Knöpfe oben und einen Schieber an der Langseite.

Der gummierte Druckschalter aktiviert nach kurzem Druck die Hauptlampe am Schwanenhals im eingestellten Modus, der mittels des Drehschalters gewählt werden kann (hier W= Weiss). Hält man, wenn Weisslicht angewählt ist, den Hauptschalter lange gedrückt, schaltet die Lampe in den Boost-Modus (80Lm für 1,5h).

Die Batteriekapazität ist ausreichend für 1Lm Weisslicht für 35h, 1Lm Rotlicht für 38h, 3Lm Grünlicht für 38h und 940Nm IR-Beleuchtung für 38h.

Diese Werte sind natürlich rein rechnerisch und sind unter anderem von der Batterie und auch der Umgebungstemperatur abhängig.


Über den seitllich angebrachten Schubschalter kann der nebenan befindliche IFF-Strobe angeschaltet werden, der zur Freund-Feind-Identifikation dient.


Ein cleveres Detail ist, dass, sobald der IFF-Modus aktiviert wird, sich die Hauptlampe automatisch deaktiviert. Dies ist vor allem dann besonders wertvoll, wenn man unter NODs arbeitet und die Hauptlampe die Nachtsichtfähigkeit behindern würde.


Unser Fazit: Wie bei Nextorch üblich bietet die rStar ein top Preis- Leistungsverhältnis, das die Konkurrenz auf dem Markt zittern lässt. Die unterschiedlichen Leuchtmodi in Kombination mit dem IFF-Strobe machen die rStar zu einem wahren schweizer Taschenmesser unter den Helmlampen. Die Verwendung von AA-Batterien ("Gameboy-Batterien") und nicht irgendeiner fancy Knopfzelle oder Lithium-Stromquelle gestaltet den Stromnachschub wesentlich einfacher, vor allem, wenn kaum mehr gute alte Gameboys in Benutzung sind.

Lediglich die Anbringung des IFF-Strobes an der Seite stellen wir etwas in Frage und hätten uns diesen eher hinten und nach oben gerichtet gewünscht, aber dies ist wieder Jammern auf extrem hohem Niveau.


Der Bezug und auch noch weitere Informationen ist direkt bei Nextorch Deutschland möglich oder überall dort, wo Nextorch Produkte vertrieben werden.







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