SIGHTMARK ULTRA SHOT M-SPEC & T5-MAGNIFIER

Das Flaggschiff unter den offenen Rotpunktvisieren bei Sightmark ist das Ultra Shot M-Spec: Robust, klar und hell - kombiniert man es mit dem T5-Magnifier entsteht eine vielseitige Plattform für Euer AR-15 System. Wir zeigen Euch heute die Details.


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Neben Neuheiten stellen wir Euch auch ab und zu bewährte Geräte oder Kombinationen vor, die es unserer Meinung nach wert sind, vorgestellt zu werden.


Genau so eine Kombination ist das Ultrashot M-Spec mit dem T-5 Magnifier von Sightmark.


Spezifikationen Sightmark Ultrashot M-Spec


  • Absehen: 65 MOA Kreis mit 2 MOA Punkt, Unterteilungen im Kreis in 5 MOA

  • Leuchtstufen: 10 (Nachsicht 1-6)

  • Linsengröße: 33 mm x 24 mm

  • Verstellbereich: 120 MOA für Höhen und Seitenverstellung

  • Verstellbereich Schritte: 1 MOA

  • Parallaxe: 10 Meter

  • Gehäuse: Aluminium / Magnesium Legierung

  • Schussfestigkeit: .50 BMG

  • Wasserdichtigkeit: IP68 / 12 Meter

  • Batterie: CR123A

  • Batterielaufzeit: 200 - 2000 Stunden

  • Gewicht: 272 Gramm

  • Maße: 102 mm x 47 mm x 59 mm


Das Ultrashot M-Spec gehört in die Kategorie Open Sight, also ein offenes Sichtfenster mit schmalem Rand für eine bestmögliche Zielerfassung.


Nachteil bei einer solchen Bauform ist der exponierte Emitter, der das Absehen auf die Linse projiziert. Hier kann Regen, Schnee oder Dreck den Emitter verdecken, womit das Absehen nicht mehr projiziert werden kann. Sightmark hat hier aber teilweise entgegengewirkt: Das Reflexvisier verfügt über ein ausziehbares Cover, dass zumindest einen Teil des Emitters schützt und zusätzlich noch als Sonnenblende fungiert, wenn die Sonne von hinten auf die Linse fällt.


Das M-Spec verfügt über eine integrierte Picatinny Montage, die vom Heck bis ungefähr zur Mitte des Gerätes geht. Dadurch sieht es zwar so aus, als wäre die Optik teilweise auf dem Vorderschaft montiert, das ist aber nicht der Fall. Es ist bei der AR15 Plattform wichtig, die Optik NICHT auf auf den Vorderschaft oder auf den Übergang zu montieren, da dies die Widerholgenauigkeit beeinflusst. Durch die verkürzte Picatinny Montage kann das Gerät so aber sehr weit vorne auf dem Upper montiert werden und damit ist genügend Platz für Magnifier UND Backup Sight dahinter.


Das Rotpunktvisier hat ein Aluminiumgehäuse, wobei die Linse zusätzlich durch eine Haube aus Magnesiumlegierung geschützt ist. Somit ist das Gerät sehr stabil und unanfällig gegen Stöße. Betrieben wird es mit einer CR123 Batterie, die Euch zwischen 200 bis 2000 Stunden versorgt - je nach eingestellter Helligkeit des Absehens.


Das Absehen ist ein 65 MOA Kreis mit einem 2 MOA Punkt, wobei der Kreis Unterbrechungen in 5 MOA Größe aufweist, um noch mehr Möglichkeiten zum Entfernung schätzen zu bieten. Das Absehen ist scharf, klar und hell ausgeführt.


Zu einem guten Rotpunktvisier gehört auch ein guter Magnifier, hier der Sightmark T-5 mit 5facher Vergrößerung. Es handelt sich um ein Röhrendesign, was dem Anwender die Möglichkeit gibt, auf viele Aftermarket Montagen wie von Scalaworks, Unity Tactical oder B&T zurückzugreifen, da das Gehäuse das typische 30mm Design aufweist, dass man von Aimpoint kennt.


Spezifikation T-5


  • Vergrößerung: 5x

  • Linsengröße: 23 mm

  • Augenabstand: 4,5 cm

  • Sichtfeld auf 100 m: 9,8 Meter

  • Dioptrien: +3 bis -3

  • Gehäuse. 30 mm Aluminium

  • Schussfest: .308

  • Wasserdichtigkeit: IP55

  • Maße: 120 mm x 66,2 mm x 42,5 mm


Zur Zentrierung des Absehens im Magnifier sind Höhen- und Seitenverstellung vorgesehen, ebenfalls ist eine Dioptrien-Einstellung von -3 bis +3 vorhanden.


Die Montage des T-5 ist mit einer Ball-Detent Mechanik versehen, somit lässt sich der Magnifier mit etwas Kraftaufwand zur Seite klappen und bleibt dann auch in dieser Position.


Der Nutzen eines Magnifiers ist in diesem und im nächsten Bild gut zu sehen. Das Ziel auf 100 Meter Entfernung kann problemlos mit dem Rotpunktvisier OHNE Magnifier getroffen werden - das funktioniert auch bis 300-400 gut - allerdings hat man dann kaum eine Möglichkeit zu sehen, wo man getroffen hat und vor allem ob es sich um Freund oder Feind handelt.


Der T-5 vergrößert Absehen und Ziel 5fach, somit ist eindeutig erkennbar, was wir da eigentlich im Visier haben.


Wem 5fach zu viel ist, kann auch auf den T-3 von Sightmark zurückgreifen: Beide Geräte zeichnen sich durch ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis und eine kompakte Bauform aus.


Sowohl das Ultrashot als auch der T-5 verfügen über einen Schnellspanner bei der Montage, der zusätzlich gesichert ist.


Mit leichtem Druck lässt sich die Sicherung zur Seite bewegen...


...und schon kann beide Geräte schnell abbauen.


Fazit:


Das Sightmark Ultrashot M-Spec und der T-5 Magnifier sind nicht nur eine gute Kombination, sie bieten auch jedes für sich selbst eine gute Wahl als Optik auf der AR15 Plattform. Robust, hell und scharf - und das bei einem guten Preis, so will man das haben!


Ihr bekommt beide Geräte bei allen Händlern, die Sightmark Geräte anbieten, hier ist der Link zum Hersteller:



https://sightmark.com