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Snigel 100 Liter Rucksack - Zivil vs. Bundeswehr

Die Bundeswehr hat seit geraumer Zeit den Snigel 110 Liter Rucksack eingeführt. Wir haben Euch bereits den Vergleich mit dem Modell der Bundeswehr von Tatonka gezeigt und Euch das zivile Modell vorgestellt. Jetzt ist es an der Zeit das zivile Modell 2.0 mit dem dienstlich gelieferten zur vergleichen. Da gibt es nämlich einige Unterschiede.




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Snigel Zivil vs Bundeswehr


Titanen Seite an Seite. Auf den ersten Blick gleich, gibt es dennoch einige Unterschiede.


Spezifikationen:


Material:

100 % Polyamid 600D

YKK Reißverschlüsse

Duraflex Verschlüsse und Schnallen


Maße: 85 x 36 x 20 cm

Gewicht: 4100 Gramm

Volumen: 110 Liter (Hauptfach 80, Seitentaschen jeweils 11 und Deckelfach 8 Liter)



Der erste Unterschied ist, dass auf dem militärischen Modell keine Labels angebracht sind und es so keine Hinweise auf den Hersteller gibt.


Die Helmspinne wird auch bei dem militärischen Modell mitgeliefert, es kann aber sein, dass die, wie bei unserem Modell, fehlt, wenn Ihr den Rucksack aus dem Surplus gebraucht kauft.


Das Deckelfach ist identisch, nur ist das zivile Modell (am gesamten Rucksack) mit Hermabuckles ausgestattet und ...


... es hat längere Riemen ...


... sodass man es auch als Notrucksack nutzen kann.


Die Hermabuckles sind sowohl männlich als auch weiblich, was mehr Variationen zulässt.


Nur bei der zivilen Variante als Rucksack sofort zu verwenden.


Einige Rucksäcke von der BW haben die Zipperpulls nicht mehr, sondern Paracord als Zughilfe.


Die Hüftgurte unterscheiden sich ebenfalls.


Der zivile ist mit PALS Schlaufen versehen und hat Ringe aus Metall, um einen Schleppschlitten anbringen zu können.



Beim zivilen Beckengurt ist die Verarbeitung etwas besser. Der Gurt ist mit Einfassband versehen und das militärische Modell lediglich vernäht.


Nur das zivile Modell hat zwei Reihen PALS am Boden. Das militärische nur vorn.


Die Seitentaschen des zivilen haben ein Feature, dass unserer Meinung nach auch dem Modell der Bundeswehr gut stehen würde.

Die zivile Variante ist von vorn und hinten zugänglich, was Sinn ergibt. So hat man Zugriff auf den Inhalt, wenn der Rucksack auf dem Rücken ist und, wenn er auf dem Boden liegt und man ggf. darauf sitzt.


Das Modell der BW hat fette Vislon 10 YKK Reißverschlüsse, das zivile einen feineren. Der dickere lässt sich deutlich besser bedienen.


Die BW Variante hat innen einen kleinen Bonus: ein Fach für eine Trinkblase. Das hat die zivile Version nicht.


Farblich gibt es auch Unterschiede. Das zivile Modell ist innen komplett hellgrau, beim BW Modell nur die Seitenteile.


Fazit:

Beide Modelle sind gut verarbeitet, im direkten Vergleich wirkt das zivile Modell etwas wertiger. Ob das Auswirkungen auf die Haltbarkeit hat ist uns nicht ersichtlich, den Gebrauchswert schränkt es jedoch nicht ein. Was für Euch in Frage kommt, hängt von Euren Schwerpunkten und natürlich vom Geldbeutel ab.



Ihr bekommt beide Modelle, den der Bundeswehr jedoch nur gebraucht, bei Recon Company, hier ist der Link zum Shop:



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