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Snigel Mission Pack 50 - sinnvoller als 110 Liter?

Mit dem 110 Liter Rucksacksystem der Bundeswehr ist Snigel in unseren Breiten bekannt geworden. Die Schweden stellen aber nicht nur Monsterrucksäcke her, sondern auch Modelle mit etwas weniger Volumen, die den meisten Soldaten vermutlich genügen würden. Wir stellen Euch den kleinen Bruder des 110 Liter Modells, den Mission 50 vor.



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Snigel Mission Pack 50 2.0


Kleiner Bruder passt hier. Der Mission 50 ist vom Design her an die großen Modelle mit 90 und 110 Litern angelehnt. Das ist für den militärischen Einsatz sinnvoll, so muss man sich in der Handhabung nicht umgewöhnen.


Spezifikationen:


Material: 100 % Polyamid 600D

Hardware: No. 10 YKK Reißverschlüsse, Duraflex Schnallen

Volumen: 50 Liter

Abmessungen: ca. 70 X 35 X 20 cm

Gewicht: ca. 2200 g


Die Front ist, anders als bei den großen Modellen, ohne PALS. Dafür wäre auch zu wenig Platz auf der Flappe. Oben und unten gibt es jeweils Kompressionsriemen, die mit Schnallen von Duraflex verschlossen werden.


Alle Schnallen sind "Hermabuckles", die verschiedene Nutzungsmöglichkeiten zulassen. Gendern auf taktisch.


Die Seiten sind mit Pals ausgestattet, um Material und Ausrüstung anzubringen, aber auch um zusätzliche Taschen zu befestigen. Die Reißverschlüsse zur Aufnahme vom Taschen, sind mit einer Kletteinfassung abgedeckt.


Leider passen weder die Seitentaschen des Bundeswehr 110 Liter, noch die des zivilen Modells an die Reißverschlüsse des Mission 50. Um Seitentaschen nutzen zu können, gibt es welche speziell für den das Modell.


Die Schultergurte sind relativ schmal aber steif und gut gepolstert. Ideal für die Nutzung über einen Plattenträger.


Der Brustgurt ist in der Höhe um ca. 10 cm verstellbar.


Zum schnellen Abwurf oder dem leichteren Ab- oder Aufsetzen sind die Schulterriemen mit Schnallen versehen.


Als Beckengurt kommt der Light Combat Belt zum Einsatz. Ein recht dünner und schmaler Gürtel, der auch als solcher genutzt werden kann. Der Hüftgurt ist in der Höhe gut verstellbar.


Der Gurt ist kompatibel mit dem Spoon System von Snigel, was aber nicht im Lieferumfang enthalten ist.


Das besteht aus drei Teilen. Den PALS Adapter für den Gürtel, den "Spoon" und dem Gegenstück für den Rucksack.


Der Löffel kann in die Aufnahme am Gürtel eingeführt werden ...


... und das Gegenstück in die Aufnahme am Rucksack.


So vorbereitet sitzt die Last des Rucksackes auf der Hüfte ...


... der Rucksack kann aber dennoch abgeworfen werden ohne, dass der Hüftgurt gelöst werden muss.


Um den Boden gehen ebenfalls Kompressionsriemen und es gibt zwei Reihen PALS zur Befestigung von Ausrüstung mittels Shockcord oder Riemen.


Das Deckelfach kann komplett entfernt ...


... und mit dem Hüftgurt als Buttpack getragen werden. Schöne Lösung!


Zum Hinterkopf hin ist eine Aufnahme für persönliche Informationen angebracht. Hier kann aber auch andere Markierung eingebracht werden.


Das flache Reißverschlussfach eignet ich super für IFAKs oder andere Gegenstände.

Das Hauptfach des Deckelfachs ist groß genug für Nachtsehmittel oder auch eine Regenjacke oder Iso Schichten.

Oben sind auf dem Deckelfach noch Bungees angebracht, mit denen ebenfalls Ausrüstung befestigt werden kann. Ideal für feuchte Ausrüstung oder Tarnmaterial.

Eines unserer Lieblingsfeatures bei Snigel ist der Rollverschluss oben, der wirklich sicher verschließt. Schnee, Dreck und Wasser haben da keine Chance.


Einmal offen hat man eine riesige Ladeöffnung.


Um nicht immer den Rollverschluss öffnen zu müssen, eignet sich der Frontverschluss in U Form zur Entnahme von Ausrüstung.


Der hat zwei Reißverschlüsse, ...


... sodass man flexibel in der Öffnung ist.


Die Öffnung ist nicht riesig, genügt aber, wenn man clever gepackt hat.


Der innere Rahmen kann entnommen werden.


Er besteht aus verschiedenen Aluminiumstreben.


Eine Schlaufe zur Befestigung von Trinkblasen ist auch vorhanden.


Für alle, die einen Helm nutzen hat Snigel eine schöne Lösung mitgeliefert.


Die Helmspinne ist fest angebracht, kann aber komplett verstaut werden.


So kann ein Helm sicher transportiert werden. Schöne Lösung!


Fazit:

Mit dem Mission 50 hat Snigel den Sweetspot für einen militärischen Rucksack getroffen. 110 Liter sind für viele Soldaten zu viel, 30 meist zu wenig. Durch die Option noch Taschen anzubringen kann man den Einsatzbereich noch erweitern. Schade finden wir, dass die Seitentaschen von den anderen Modellen nicht passen. Dafür gefällt uns die Option für den Helmtransport sehr gut. Der Rucksack ist in Schweden designet und wird in Europa hergestellt. Die Qualität ist, wie bei Snigel üblich, sehr gut.




DenMission 50 2.0 von Snigel Desgin bekommt ihr bei Recon Company, hier ist der Link zum Shop:





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