TASMANIAN TIGER MIL OPS PACK 80+24

Das neue Flaggschiff von Tasmanian Tiger ist da! Der Mil OPS Pack 80+24 hat mit dem Mil OPS Pack 30 eine Ausschreibung gewonnen und wird schon bald auf offizieller Seite zu sehen sein. Aber auch abseits der militärischen Nutzung ist der Mehrtagesrucksack eine gelungene Ergänzung zu den bestehenden Big Boys von Tasmanian Tiger.


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Filmed and cut by https://www.stefan-czech.info


Wer in den Mil OPS 80+24 nicht seine gesamte Ausrüstung für den Einsatz unterbekommt, der sollte wohl besser auf einen Lastenesel zurückgreifen.


Der neue Mehrtagesrucksack von Tasmanian Tiger ist die perfekte Ergänzung zu den bestehenden Modellen Field Pack MKII (75 Liter), Pathfinder (80 Liter) und Range Pack MKII (90 Liter). Mit einem Hauptfach von 80 Litern ist der Mil OPS 80+24 am ehesten mit dem Pathfinder zu vergleichen (wenn man die Seitentaschen weg lässt), hat aber noch ein paar neue und spezialisiertere Features.

Spezifikationen


  • Abmessungen: 83 cm x 34 cm x 21 cm

  • Volumen: 80 Liter (Hauptfach) + 24 Liter (Seitenfächer)

  • Gewicht: 4,20 kg

  • Rückensystem: V2-System (TT)

  • Material: 700d Cordura


Wie man schon sehen kann, ist der Mil OPS 80+24 so aufgebaut, dass man sehr modular Auf- und Abrüsten kann. Hier im Bild ist die maximale Zuladung konfiguriert (wenn man die Staufläche auf dem Top-Fach nicht nutzt) - Seitentaschen, Helm Fach und Bodenfläche in Nutzung. Aber wir greifen vor - fangen wir mit dem Tragesystem an.


Das Tragesystem ist das hauseigene V2 System, wobei beim MIL OPS Pack im Vergleich zum Pathfinder, der ebenfalls das V2 nutzt, die Anordnung der Polsterung abweicht.


Bei der Größe des Packs wurde hier Medium gewählt - der Verstellbereich sollte zwischen 1,50m und 2 Meter Trägergröße alles abdecken. Die Feineinstellung/Höheneinstellung der Träger erfolgt über ein Schlitzsystem in der Mitte.


Die Anordnung der Polster ist so gewählt, dass man den Rucksack auch über dem Plattenträger nutzen kann. Hier ist dann ein wenig mehr Spiel zu erwarten als z.B. bei Rucksäcken, die über eine dedizierte Polsteranordnung für Plattenträger haben - aber alles in allem hat man eine gute Auflagefläche.


Der Beckengurt übernimmt die Lastenübertragung mit dem V2-Tragesystem von Tasmanian Tiger. Hier werden zwei Alustreben im Rucksack mit zwei GFK-Streben in X-Form kombiniert, was eine stabile und gleichzeitig flexible Übertragung auf die Hüfte gewährleistet. Der Hüftgurt ist zudem deutlich breiter und auch etwas flacher, was mehr Auflagefläche bedeutet.


Die Riemen sind beim Beckengurt über eine Umlenkung nach vorne gelegt - damit hat man das sogenannte Pull-Forward-Design, was eine besseres und festeres Ziehen ermöglicht. Überschüssiges Gurtmaterial wird dann mit elastischen Schlaufen verstaut.


Die anatomisch geformten Schulterträger verfügen über diagonale Schlaufen zur Führung von Schläuchen und Kabeln...


und haben weiterhin einen Brustgurt mit Verstellung, die in die Träger eingearbeitet ist. Am linken Träger ist noch eine Schlaufe für Karabiner oder ähnliches vernäht worden.


Weiterhin verfügt der Rucksack über Lastenkontrollriemen, die an drei verschiedenen Positionen gesetzt werden können.


Hier ist die mittlere Position gewählt.


In diesem Bild seht Ihr ihr die obere Position (diese liegt unter dem Top-Fach) und die untere Position in Form einer abnehmbaren Schnalle.


Sollte die Schnalle nämlich stören, kann sie einfach ausgehängt und abgenommen werden.


Der Top Bereich lässt sich mit zwei Riemen zur Trägerseite etwas komprimieren.


Weiterhin sind hier noch zwei Schlauch oder Kabeldurchlässe verbaut. Hier findet man auch ein Klettfeld für Patches...


... und einen umlaufenden Zweige-Wege-Reißverschluss von YKK, der das Deckelfach verschließt.


Im Inneren gibt es keine Unterteilung, aber einen Karabiner aus Plastik zur Sicherung von Ausrüstung.


Die Vorderseite hat nochmal ein Klettfeld und eine kleine Einschubtasche für kleinere Gegenstände, hier ist auch ein Ersatzteilset (Repair-Buckles, etc.) ab Werk zu finden.


Der-Top Bereich verfügt auf der Oberseite über zwei Reihen MOLLE mit je sieben Schlaufen.


Wie auch beim MIL OPS 30 hat der MIL OPS 80 auf der Innenseite ein flaches Fach mit Zipper für Dokumente.


Auf der Front des Rucksacks ist ein großes Helm-Flap verbaut, dass mit Fastexverschlüssen geöffnet werden kann.


Durch die Blasebalg-Form passen hier auch vollaufgerüstete Gefechtshelme problemlos hinein.


Möchte man die Helm-Flap nicht nutzen, kann diese einfach mit vier Klettstreifen entfernt werden.


Unter der Helm Flap findet man einen Bereich, der dem kleinen MIL OPS Pack ähnelt. Es stehen Euch sieben Reihen MOLLE mit je sechs Schlaufen sowie Shockcord zur Sicherung von Ausrüstung zur Verfügung.


Für die Sicherung von langen Gegenständen wie z.B. Skiausrüstung, sind hier nochmal zwei Halterungen vorgesehen.


Unter dem MOLLE Bereich ist der Front-Zugang des Packs untergebracht.


Der MIL OPS 80 ist nämlich nicht nur ein Top Loader, sondern kann auch von vorne beladen werden.


Unterhalb des Frontloading-Bereichs findet man die Abtrennung zum Schlafsackfach, dass mit zwei großen YKK Zippern bedient werden kann.


Die Schiffchen verfügen über eine Öse, so dass man hier auch ein Schloss anbringen kann.


Das Schlafsackfach ist groß genug, um auch größere Schlafsäcke problemlos aufzunehmen - natürlich lässt sich der abgetrennte Bereich auch innen erweitern, falls man den Pack in seiner vollen Länge nutzen möchte.


Unterhalb des Fachs habt Ihr zwei kleinere Laschen und zwei große Schlaufen für Eispickel oder Skistöcke.


Der Boden des MIL OPS Packs ist nicht mit MOLLE ausgestattet, aber die Kompressionsriemen des Schlafsackfaches sind hier so angelegt...


...dass man diese auch zur Fixierung von z.B. Isomatten verwenden kann.


Die Seiten des Rucksacks sind mit zwei abnehmbaren Außentaschen mit je 12 Litern versehen. Die Taschen sind glatt und ohne MOLLE, oben findet man einen Klettbereich. Die Tasche ist per MOLLE befestigt und zwar so, dass schmale Gegenstände darunter durchgesteckt werden können.