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Unschlagbarer Rucksack für Bushcraft, Jagd oder Militär? Eberlestock Brute 6500.

1 hour ago
7 min read

Jeder hat andere Ansprüche an Rucksäcke. Groß oder klein, Lasten- oder Waffentransport, Gewicht, Komfort und und und....

Eberlestock hat sich im Jagd und Militärbereich einen festen Platz gesichert, gerade wenn es um das Thema Waffentransport geht - da hat bisher kaum jemand etwas besseres entwickelt.

Wenn es Kritik an Eberlestock gibt betrifft das meist den Komfort oder das Eigengewicht, hier hat der Hersteller einige interessante neue Produkte herausgebracht, die wir Euch nicht vorenthalten wollen. Wir zeigen Euch heute die perfekte Universallösung mit viel Volumen, den Eberlestock Brute 6500.



Interesse an weiteren Beiträgen, passend zum Thema? Kein Problem, am Ende des Beitrags findet ihr die entsprechenden Links! Click here

EBERLESTOCK - Brute 6500


Eberlestock hat mit der Brute Serie einen Rucksacktyp geschaffen, der vor allem Nutzer ansprechen soll, die genau wissen was sie wollen: Eine Größe, Packbereich zwischen Rucksack und Rahmen, wenig Gewicht, nicht modular. Darum gibt es den Brute in vier verschiedenen Varianten:

Brute 6500 (106 Liter)

Brute 4500 (74 Liter)

Brute 3500 (57 Liter)

Brute Scout (29,5 Liter)


Da die Rucksäcke bis auf ein paar Kleinigkeiten (abgesehen vom Scout, der fällt aus der Reihe) identisch sind, haben wir Euch den größten Brute herausgesucht um zu zeigen, was maximal möglich ist. Brute 6500 und Brute 4500 sind bis auf das Volumen identisch aufgebaut, der Brute 3500 verfügt über eine untereilte Fronttasche, alle Rucksäcke sind in Dry Earth, Military Green (hier zu sehen), Mountain (Jagdmuster) und Multicam erhältlich, der Brute Scout ist zusätzlich in Schwarz, Grau und Coyote erhältlich.


Spezifikationen:


Material: 330D Nylon Ripstop (Bei Multicam 550D Nylon, bei Mountain 450D Polyester)

Maße: 88,9 cm (H) × 30,5 cm (B) × 25,4 cm (T)

Gewicht: 3,1kg

Fassungsvermögen: 106,5l

Rahmen: Integrierter Aluminium Rahmen mit Polyamid-Versteifung


  • Solids:330D Nylon Ripstop

  • Camo:450D Polyester Ripstop

  • Multicam:550D Nylon


Die Brute Serie hat klar den Jäger im Fokus, der bei den drei größeren Varianten immer seine Langwaffe oder die Beute zwischen Tragerahmen und Packsack verstauen können soll. Die klassische Bergrucksackform eignet sich aber natürlich auch für Bushcrafter, Bergsteiger/Wanderer oder Soldaten, die Ihre Ladung nahe und flach am Körper transportieren möchten. Wer PALS für Zusatztaschen sucht, wird außer am Beckengurt nicht fündig, hier bietet Eberlestock genügend andere Varianten an, was aber nicht heißt, dass der Brute sich nicht "ausbauen" lässt.


Schlank und lang – die perfekte Form für die optimale Lastenverteilung am Rücken auf die Hüfte – eine maximale Zuladungsgrenze gibt Eberlestock nicht an. Das hat auch einen triftigen Grund: Komponenten und Verarbeitung lassen mechanisch mehr als 50 Kilo zu, hier wird wahrscheinlich der Träger eher an seine Muskelgrenzen kommen als der Rucksack - aber man kann gut und gerne sagen, dass sich der Brute auch noch mit 30-40 Kilo komfortabel tragen lässt.


Beim Tragesytem geht man neuerdings bei Eberlestock weg von dem typischen mittigen Klett-Verstellungsraster, wie wir es kennen und setzt auf individuelle Verstellung - doch dazu gleich mehr.


Die Schultergurte sind mit dickem Mesh gepolstert und angemessen breit. In der Mitte ist eine Aussparung für Luftzirkulation.


Ebenfalls neu ist der Hüftgurt/Beckengurt, der nun deutlich mehr Auflagefläche hat. Der Hüftgurt kann vollständig abgenommen und ersetzt werden, man bekommt ihn unter dem Namen Cradle Hip Belt.


Der Cradle Hip Belt ist ebenfalls mit dickem Mesh gepolstert und zusätzlich mit Silikonstreifen am Hüftpad in der Mitte versehen - das sorgt dafür, dass der Beckengurt kaum eine Chance hat zu verrutschen.


Wer mit modularen Taschen arbeiten will, findet hier PALS Schlaufen auf der gesamten Fläche.


Wie es sich gehört, verfügt der Cradle Hip Belt über das Pull-Forward-Design, ergonomisch, praktisch gut!


Die Schulterträger sind einzeln mit Klett fixiert und werden zusätzlich von Gurtband in Position gehalten. Dadurch kann jeder Träger individuell in der Höhe verstellt werden - das ist super praktisch wenn der Rücken z.B. nicht 100% symethrisch ist oder man irgendwo eine Druckstelle empfindet.


Neben dem bequemen Polster verfügen die Gurte über D-Ringe, Hypalon Führungen dfür Trinkschläuche und einen höhenverstellbaren Brustgurt.


Um die Last an den Rücken zu bringen sind Lastenkontrollriemen vorhanden.


Die Seiten des Brute 6500 sind asymethrisch aufgebaut. Auf der linken Seite findet ihr einen offenen Einschub, der für Stative oder Trinkflaschen gedacht ist. Es ist eine Hybridkonstruktion aus elastischen Material und Cordura, um einen guten Mix aus Robustheit und expandierbarer Größe zu bieten.


Die rechte Seite ist eine durchgängige Tasche aus Stretchmaterial, die bei Bedarf nochmal mehr Volumen gibt.


Sie lässt sich L-förmig (von unten nach oben umgedrehtes L) öffnen...


..um so an den inhalt zu gelangen. Für die Komprimierung stehen zwei Kompressionsriemen zur Verfügung.


Hier sieht man sehr schön, wie weit man die Tasche ausweiten kann, um z.B. eine dicke Winterjacke unterzubringen. Die Kompressionsriemen sind direkt mit dem Rahmen verbunden, damit man den gesamten Ruckack mit Seitentasche flach an den Rahmen ziehen kann.


Die Verschlüsse verfügen über eine Stop-Funktion, so dass sie sich nicht von alleine lösen können. Erst ein kräftiger Druck auf den Mechanismus löst das Gurtband für die Weitenjustierung. Der Verschluss selbst kann natürlich jederzeit schnell geöffnet werden.


Auch auf der Front verfügt der Brute 6500 über ein weiteres Stretchfach über die gesamte Frontbreite.


Das Fach lässt sich U-förmig nach unten aufklappen...


...und auch ordentlich nach außen herausdrücken, falls größere Gegenstände untergebracht werden müssen.


Damit der Inhalt auch noch ein wenig komprimiert werden kann, sind hier zwei exklusive Kompressionsriemen horizontal vorhanden.


Der untere Bereich ist wieder aus 330D Ripstop Nylon gefertigt und vefügt über zwei Kompressionsriemen, die mittig durch Gurtband in zwei Bereiche unterteilt werden.


Somit kann man entscheiden, ob man eine Jacke oder Isomatte unter...


...oder vor dem Rucksack tragen möchte.


Das Deckelteil ist komplett abnehmbar, hier verwendet Eberlestock G-Hooks mit Riegel, damit diese nicht versehentlich aus den Aufnahmen rutschen können.


Die Pack Lid ist ebenfalls separat erhältlich und umfasst 10 Liter Stauraum aufgeteilt in zwei Bereiche.


Im Vergleich zu älteren Deckelfächern von Eberlestock ist das neue Fach verjüngend zulaufend nach vorn, damit es z.B. auch vor dem Rucksack getragen werden kann wie hier im Bild zu sehen.


Die Front ziert eine Eberlestock Logo Stickerei und ein Klettfeld für Patches.


Dahinter ist auch der erste kleinere Stauraum zu finden.


Das eigentliche Fach erreicht man über einen Reißverschluss am hinteren Ende, man kann es zu zweidritteln öffnen.


Hier setzt man wieder auf Stretch, um nochmals zusätzlich Puffer zu geben.


Eine Organisation oder Unterteilung gibt es nicht, es ist alles auf Leichtgewicht getrimmt.


Unter dem Deckelfach verbirgt sich der Rolltop Verschluss aus leichterem Ripstop Nylon.


Wem die 106 Liter nicht reichen, kann hier nochmals ein paar Liter herauskitzeln.


Damit dieser überstehende Bereich dann auch sauber fixiert ist, stehen hier versetzbare Kompressionsriemen zur Verfügung..


...die dann seitlich helfen, den Inhalt in Form zu bringen.


Hier sieht man noch einmal, wie viel Volumen man ungefähr gewinnen kann.


Das Hauptfach lässt sich aber nicht nur von oben sondern auch von vorne einsehen.


Unter der elastischen Tasche verläuft ein weiterer Reißverschluss in U-Form, der fast die ganze Front abdeckt.


Im Inneren des Brute 6500 ist wieder alles auf Leichtgewicht getrimmt: Leichtes Ripstop Nylon, große offene Einschubtasche für Trinkblasen und zwei weitere schmale offene Einschübe an den inneren Seitenwänden.


Für die Trinkblase ist ein Mini-Verschluss vorgesehen, der diese dann halten kann.


Möchte man den Rucksack von der Komprimierung ein wenig anpassen, was gerade bei Ladung zwischen Rahmen und Pack notwendig werden kann, lassen sich die Riemen in weiteren Gurtbandschlaufen versetzen.


Einfach die Repair-Buckle öffnen und versetzen...


...schon wird der Rucksack in einem anderen Winkel an den Rahmen gezogen. Um den Rucksack vom Rahmen zu trennen öffnet man diese Schnallen...


...löst die Lastenkontrollriemen und kann dann den Rucksack nach oben herausziehen.


Hier kommt das einzige Manko für diejenigen, die es modularer wollen: Der Rucksack ist fest mit dem Rahmen verbunden. Die einzige Möglichkeit den Rahmen ohne en Brute zu benutzen, ist die Gurtbänder unten zu durchtrennen und mit Schnallen wieder zu verbinden. Wer eine modularere Lösung sucht kann hier demnächst vorbeischauen, wenn wir den Brooks 7000 von Eberlestock vorstellen.


Zurück zum Rahmen - ist der Rucksack gelöst präsentiert sich die Rahenkonstruktion aus Aluminium und Polymer-Einsatz. Wie man sehen kann steht mittig etwas PALS-Fläche und eine Lastenschlinge zur Verfügung.


Diese lässt sich entweder mit einem tiefen oder hohen Schwerpunkt nutzen, ganz wie man die Gurte in der Länge einstellt.


Für die horizontale Fixierung gibt es hier zwei weitere Kompressionsriemen, die auch über eine Lock Funktion verfügen.


Es gibt zwar auch passendes Zubehör, dass für einen Langwaffentransport optimiert ist, aber wer es leicht und spartanisch mag (und nicht schnell an seine Waffe heranmuss) kann das Gewehr einfach auf den Rahmen legen und mit den horizontalen Spanngurten verzurren.


Der Transport von Lasten oder Beute erfolgt in der Ladeschlinge, die im Vergleich zum Mainframe Rahmen von Eberlestock als Auflagefläche fungiert.


Gleichzeitig hält sie die Ladung in der vertikalen...


...während die Gurtbänder die horizontale Sicherung übernehmen. 20 Liter Wasserkanister? Kein Problem!


Hier noch mal ein Blick auf den Alurahmen und die fest verbauten Gurtbänder - hier müsste man durchtrennen, um den Rucksack komplett zu lösen.


Da wir aber das gute Stück nicht zerschnippeln wollen, wird der Rucksack einfach über die Ladung gelegt, die Gurtbänder am Boden angezogen...


…und die außen liegenden Gurtbänder am Rucksack wieder mit dem Rahmen verbunden.


Nach dem Transport einfach wieder den Rucksack über die Streben der Lastenkontrollriemen schieben, seitlich und unten festzurren, fertig - der Brute 6500 ist wieder im regulären Modus.


Fazit:


Der Brute 6500 ist mit +106 Litern und knapp 3 Kilo Leergewicht der ideale Begleiter für alle, die etwas mehr Platz benötigen und auch eine zusätzliche Ladefunktion nicht missen wollen, ohne aber verschiedene Module zusammenstellen zu müssen. Trotz des üppigen Volumens lässt sich der Brute 6500 zu einem schlanken 50-60 Liter Tagesrucksack zusammenkomprimieren, womit er nicht nur als mehrtägiger Begleiter, sondern auch gut und gerne als Overnighter genutzt werden kann. Für mehr Individualität und Packsäcke nach Einsatzzweck schaut gerne wieder rein, wenn wir Euch das neue Modframe und den Brooks 7000 vorstellen!



Ihr bekommt den Brute 6500 sowie alle anderen Produkte von Eberlestock bei Recon Company, hier ist der Link:



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