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Galvion Hellbender UL: Der leichteste Gefechtshelm auf dem Markt?

Galvion aus Kanada ist seit 2019 mit ballistischen Helmen weltweit bei Streitkräften der Briten, Dänen, Niederländer, Schweden, Norweger und den Amerikanern beim USMC und SOCOM vertreten. Auch Deutschland nutzt den aktuell den Viper Helm beschafft von Rheinmetall. Auf der diesjährigen Enforce Tac stellt das Unternehmen den Hellbender UL vor, den wir Euch nun nachträglich im Detail zeigen wollen.



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Galvion Hellbender UL


Über Galvion:

Galvion ist ein weltweit führender Anbieter von hochmodernen Kopfschutzsystemen und intelligenten Energie- und Datenmanagementlösungen für militärische und taktische Einheiten. Mit innovativen Produkten wie den Batlskin®-Helmen und Nerv Centr®-Systemen setzt das Unternehmen auf integrierte Lösungen, die Leistung und Überlebensfähigkeit steigern. Unser Antrieb: „Imagining the Warfighter solutions of tomorrow through advanced research, technology integration and collaboration." Dabei steht Galvion für Flexibilität, Benutzerfeedback und kontinuierliche Weiterentwicklung – um den anspruchsvollen Anforderungen moderner Einsatzszenarien gerecht zu werden.


Der Hellbender UL setzt neue Maßstäbe im Bereich ballistischer Schutz für den Kopf und ist gute 20% leichter als sein Vorgänger, der unter dem Namen Viper läuft.


Spezifikationen:


Varianten: Mid/Fullcut | Highcut

Größen: S, M, L, XL (von 57 cm bis 65 cm)

Gewicht Mid/Fullcut: 1,06 kg - 1,28 kg je nach Größe

Gewicht Highcut: 1 kg - 1,21 kg

Das Gewicht beinhaltet den Helm, Shroud, Rails und Apex-Innenausstattung

Material: Polyethylen

Schutzklasse: NIJ 0106.01 / NIJ 0101.06 IIIA

Salzwasserbeständig

Einsetzbar von -51°C bis 71°C


In Deutschland wird Galvion durch NVBRbravo vertreten, wir sprechen mit Dr. Nana Baidoo. Nana ist selbst aktiver Reservist und unter anderem in der Beschaffung bzw. im Ausschreibungswesen tätig. Der Hellbender UL setzt nicht nur neue Maßstäbe im Bereich leichter Gefechtshelme, sondern wurde auch maßgeblich in Richtung Komfort und als Systemplattform entwickelt.


Galvion ist hier am Markt ganz vorne mit dabei - Hier seht Ihr den Cortex Evo - eine Lösung von Galvion mit integrierter Stromversorgung über das Schienensystem.


Das Herz ist hier am Heck in Form eines Batteriepacks verbaut, der modular mit unterschiedlichen Batterien betrieben werden kann.


Zurück zum Hellbender UL - beziehungsweise zu seinen Wurzeln - dem Viper Helm. Mit ca. +- 250 Gramm kann der Hellbender UL punkten, das ist schon mal das Gewicht eines halben Nachtsichtgeräts, dass man nicht mehr am Kopf schleppen muss.


Nicht nur das Gewicht ist geringer ausgefallen. Hier am Viper sieht man ein Schienensystem, dass in die Shroud übergeht...


...während der Hellbender auf moderne Rails und separate Shroud setzt. Anders als bei der Konkurrenz sind die Bungees für die Stabilisierung des Nachtsichtgeräts eingehängt und können getauscht werden, ohne dass man die Schienen abschrauben muss.


Die Schienen können auch genutzt werden, um darunter Kabel sauber zu verlegen.


Was heute an keinem Helm fehlen darf, ist Flauschklett. Dieser wurde an den strategisch üblichen Positionen für Patches, Beleuchtung, Kameras etc. platziert...


...und obendrein gibt es direkt einen Klettstreifen am Hinterkopf zur Fixierung von Batterie-Packs.


Das eigene Schienensystem ist ARC-Rail kompatibel und unser getestetes Zubehör passt hier problemlos. Egal ob Beleuchtung...


...oder NVG-Mounts von Wilcox - so wünscht man sich Kompatibilität.


Anstelle von Haken verfügen die Bungees über Karabiner - das ist vielleicht nicht so schnell befestigt, wird aber mit Sicherheit das ein oder andere Augenlicht erhalten...


Hier seht Ihr das Innenleben des Viper Helms - Zentrum ist ein Netz kombiniert mit Polstern.


Beim Hellbender UL geht man den Weg ohne Netz - stattdessen kommen schockabsorbierende Pads in Kombination mit weichen Polstern zum Einsatz...


...die so positioniert sind, dass man eigentlich nichts versetzen muss, um Komfort zu bekommen. Selbst mit Kopfband vom Gehörschutz lässt sich das System noch gut nutzen.


Das System ist so ausgelegt, dass man auch feinjustieren kann. Hierzu lässt sich das Band, dass über den Drehverschluss am Hinterkopf justiert wird im vorderen Bereich in drei Positionen einklicken.


...Dann einfach das Polster drüber und schon hat man ein wenig mehr oder weniger Spiel.


Das gleiche kann auch am Hinterkopf gemacht werden - hier kommt die Bebänderung zusammen.


Sitzt das Nackenpad nicht gut, kann man hier in der Höhe nacharbeiten - ganz individuell so wie es der menschliche Kopf eben auch ist.


Die Bänder selbst verfügen über eine Arretierung, die nach dem Einstellen bombenfest sitzt. Vielleicht nicht jedermanns Sache, wenn man mal schnell mit Handschuhen nachjustieren möchte, aber dafür verstellt es sich auch nicht von selbst!


Fazit:


Es wundert uns überhaupt nicht, dass Helme von Galvion im Vormarsch sind und viele Streitkräfte und sogar das FBI darauf vertrauen. Der Hellbender UL bietet Schutz und neue Maßstäbe in Sachen Gewicht, wir wünschen uns sehr, dass die Bundeswehr auch auf diesen Helm setzt!


Mehr Informationen und Anfragen können in Deutschland bei NVBRbravo erhalten/getätigt werden, hier ist der Link:



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